28. November 2021

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Tuchel sucht bei Chelsea nach Verletzungspech nach Lösungen

Der Sieg des FC Chelsea gegen Malmö FF in der Champions League ist fast zweitrangig. Zwei wichtige Stürmer fallen im Team von Trainer Thomas Tuchel vorerst aus, darunter Nationalspieler Timo Werner.

Der FC Chelsea hat seinen zweiten Sieg in der Gruppenphase der Champions League mit zwei Verletzten bezahlt.

Beim 4:0 (2:0) gegen Malmö FF mussten Romelu Lukaku aus Belgien und der Deutsche Timo Werner verletzungsbedingt runter. «Romelu Lukaku hat sich den Knöchel verdreht, und bei Timo Werner ist es etwas Muskuläres. Ich vermute, dass sie ein paar Tage fehlen werden», meinte der deutsche Trainer Thomas Tuchel kurz nach dem Abpfiff.

Die Partie an der Stamford Bridge hatte für den Titelverteidiger aus London planmäßig begonnen. Andreas Christensen brachte das Team nach neun Minuten in Führung. Doch schon nach etwas mehr als 20 Minuten ging es für Lukaku nach einem Foul von Lasse Nielsen nicht mehr weiter. Den fälligen Strafstoß verwandelte der italienische Europameister Jorginho.Für Lukaku kam der deutsche Nationalspieler Kai Havertz ins Spiel. Mit den schlechten Nachrichten hörte es aber nicht auf. Werner griff sich ohne Fremdeinwirkung an den Oberschenkel. Tuchel musste erneut reagieren.

Viele Spiele in den nächsten Tagen

Vom Weg ließ sich der Club aus der englischen Hauptstadt, der hinter Juventus Turin mit sechs Zählern auf dem zweiten Rang in der Gruppe H liegt, aber nicht abbringen. Bei Havertz‘ 3:0 half der Innenpfosten mit (48.) und Jorginho verwandelte auch seinen zweiten Elfmeter sicher (57.).

Dennoch geht das Zittern weiter, denn die Londoner haben in den kommenden 17 Tagen sechs Spiele vor der Brust. In dieser Zeit könnten sie ihre Stürmerstars gut gebrauchen. «Bislang sind wir vom Verletzungspech verschont geblieben, denn nur Christian Pulisic fehlt. Jetzt müssen wir uns Lösungen überlegen. Es gibt trotzdem keine Ausreden, wir haben auch schon Spiele ohne die beiden gewonnen», machte Tuchel klar.

Wie wichtig Torjäger aber sein können, unterstrich einmal mehr Cristiano Ronaldo. Der Portugiese entschied mit seinem Siegtreffer zum 3:2 (0:2) gegen Atalanta Bergamo das Spiel zugunsten von Manchester United und verschaffte seinem zuletzt unter Druck geratenen Trainer Ole Gunnar Solskjaer etwas Ruhe. Für Ronaldo, der überwältigt von seinen Emotionen auf die Knie sank, war es bereits der 137. Treffer im höchsten europäischen Vereinswettbewerb.