20. Mai 2022

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Bayer-Express zu schnell für Augsburg: Dreierpack von Diaby

Champions-League-League-Anwärter Bayer Leverkusen hat seine imposante Erfolgsserie gegen den FC Augsburg dank eines Dreipacks von Moussa Diaby ausgebaut und den dritten Tabellenplatz erfolgreich verteidigt.

Die Werkself gewann Samstag mit 5:1 (2:0) und bleibt damit auch im 24. Pflichtspiel gegen die Augsburger unbesiegt. Die Gäste rutschen nach fünf sieglosen Spielen nacheinander immer tiefer in den Abstiegskampf und fielen auf den 16. Tabellenplatz zurück. Vor 750 Zuschauern in der Leverkusener BayArena erzielten Karim Bellarabi (4. Minute) dreimal Diaby (24./65./69.) und Lucas Alario (81.) die Treffer für die Gastgeber, die den zweiten Punkte-Dreier in Serie feierten. Arne Maier (62.) traf für die Gäste.

Nach dem wichtigen Sieg in Mönchengladbach am vergangenen Wochenende musste Bayer-Trainer Gerardo Seoane wegen insgesamt acht Ausfällen improvisieren und stellte sein Team taktisch um mit Robert Andrich als einzigem defensiven Mittelfeldspieler. Zudem rückte Amine Adli in die Startformation. Mit der offensiven Ausrichtung kamen die Gastgeber gleich mit der ersten sehenswerten Offensivaktion zum Führungstreffer. Nach feiner Vorarbeit von Mitchel Bakker, der zuvor einen Doppelpass mit Diaby spielte, gelang Bellarabi mit einem Rechtsschuss aus spitzem Winkel das 1:0.

Mit dem frühen Führungstreffer im Rücken zog die Bayer-Elf ihr Angriffs- und Kombinationsspiel auf und kam durch Diabys Linksschuss nach Vorarbeit von Adli völlig verdient zum zweiten Treffer. Die Gäste, bei denen Rekord-Einkauf Ricardo Pepi in der Startelf stand, hatten bis dahin durch Maier (14.) eine gute Tormöglichkeit, doch der 23-Jährige scheiterte an Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky.

Augsburg tat sich schwer gegen die gut eingestellte Leverkusener Mannschaft, die in den vergangenen beiden Heimspielen zweimal nicht gewinnen konnte, und den Gästen vor allem in puncto Tempo und Geschwindigkeit überlegen war. Auch der zuletzt torgefährliche Michael Gregoritsch konnte sich ebenso wie der junge Pepi kaum in Szene setzen. Der Winter-Zugang wurde auch nach einer Stunde ausgewechselt.

Mit drei frischen Kräften agierten die Augsburger etwas forscher und kamen durch einen Abstauber von Maier nach Freistoß von Gregoritsch zum Anschlusstreffer. Doch Bayer blieb am Drücker und die spielbestimmende Mannschaft, erspielte sich noch einige gute Möglichkeiten durch Adli und Bellarabi und kam relativ schnell durch zwei weitere Treffer von Diaby zum 4:1. Alario setzte dann den Schlusspunkt.

Von Morten Ritter, dpa