19. Januar 2021

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Astralis krönt Saison mit Sieg bei IEM Global Challenge

Das dänische CS:GO-Team Astralis triumphierte zum Jahresende bei der IEM Global Challenge. (Archivbild) (Urheber/Quelle/Verbreiter: Helena Kristiansson/ESL/dpa)
Das Jahr geht auch im E-Sport zu Ende - und in CS:GO geht das letzte Turnier des Jahres an Astralis. Die Dänen setzten sich überzeugend mit 3:0 gegen Team Liquid durch. Liquid hatte es nach einem Halbfinalsieg gegen BIG etwas überraschend ins Finale geschafft, war dort jedoch chancenlos.

Astralis hat mit der IEM Global Challenge das letzte Counter-Strike-Turnier des Jahres gewonnen. Im Finale gegen Team Liquid setzten sich die Dänen klar mit 3:0 (16:11; 16:11; 16:10) durch und können damit einen erfolgreichen Jahresabschluss feiern.

«Insgesamt war 2020 ein schwieriges Jahr für uns», sagte Peter «dupreeh» Rasmussen im Interview nach dem Finale. «Wir wollten zumindest eines der letzten drei Turniere des Jahres gewinnen. Hätte uns im Vorfeld jemand gesagt, dass wir zwei gewinnen und beim anderen ins Finale schaffen würden, hätten wir das nicht geglaubt.»

Astralis hatte über das Jahr gemischte Ergebnisse erzielt, das Team ging nach dem Titel bei den Dreamhack Masters aber mit etwas Rückenwind ins Turnier. In der Gruppenphase konnten die Dänen auch das zuletzt sehr starke Team Vitality schlagen.

Team Liquid hatte wegen der Corona-Pandemie einen Großteil der europäischen Turniere verpasst. Im Trainingslager in Europa enttäuschte die Mannschaft bislang jedoch. Bei der IEM Global Challenge platzte nun der Knoten: Als Gruppenerster schlug Liquid im Halbfinale das deutsche Team BIG und zog ins Finale ein.

Zu Beginn der Serie deutete sich zunächst eine enge Serie an. Nach einem knappen Vorsprung zur Halbzeit fuhr Astralis dann aber einen Gang hoch, und konnte sich überzeugend die erste Karte sichern. Auf der zweiten Karte führte Astralis zur Halbzeit schon mit 13:2, verspielte den Vorsprung aber fast noch. Liquid kämpfte sich beinahe noch zurück, der Rückstand blieb jedoch zu groß für ein Comeback.

Da das Finale im Best-of-Five ausgespielt wurde, blieb Liquid noch eine Chance auf den Titel. Auf der dritten Karte konnte das Team wieder mithalten, nach der Halbzeit lief Astralis aber schnell mit dem Sieg davon.

Bei Liquid deuten sich trotz des Finaleinzugs Wechsel an: Russel «Twistzz» Van Dulken sagte im Interview nach dem Spiel, dass es sein letztes Spiel mit dem Team gewesen sei. Laut dem amerikanischen Portal «Rush B Media» solle der zweifache Major-Gewinner Gabriel «FalleN» Toledo als Ersatz verpflichtet werden.